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Projektgruppe Franckviertel
titel der arbeit besetzt
studienrichtung Architektur
   
abstract
Der Obachplatz ist ein Innenhof im Franckviertel, umgeben von einer EBS
Wohnbebauung. Zuerst aufgefallen durch seine große Anzahl an Wäscheleinenkonstruktionen
kamen wir im Zuge unserer Analyse auf einige Besonderheiten des
Hofes. Die Bewohner bestehen zum einen Teil aus Österreichern >50 andererseits aus
Migrantenfamilien, größtenteils mit Herkunft aus dem ehemaligen Jugoslawien.
Ausnahmen bilden 2 österreichische Familien und eine Wohngemeinschaft. Auf dem
Hof, der allen Bewohnern zusteht, haben sich vier Gemeinschaften österreichischer
Bewohner ihrem Wunsch nach einem Eigengarten umgesetzt und einen eigenen
Gartenbereich okkupiert. Ein anderer großer Bereich der Grünfläche wird zum
Trocknen der Wäsche genutzt.
Für Kinder sind die Spielmöglichkeiten stark eingeschränkt. Die Sandkiste und die
Schaukel, die von Eltern der Migrantenfamilien erneuert wurden, sind über Nacht
verschwunden, Ballspiele sind aufgrund der trocknenden Wäsche verboten und
Kinderlärm ist von einigen Bewohnern nicht gerne gehört. Neben den auffallend
vielen Verbotsschildern auf dem Platz, existiert ein Mikrokosmos an ungeschriebenen,
unausgesprochenen Gesetzten.
In unserem Projekt war es uns wichtig, das starke Ungleichgewicht innerhalb der
sozialen Strukturen und Netzwerke aufzuzeigen. In einer spontanen Aktion
okkupierten wir Raum für die Kinder.
   
anmerkung
Projektgruppen: Simone Götze, Anita Foune, Verena Schoissengeyr, Nikolaus Schullerer, Nicole Maria Kirchberger, Clemens Heinz Quirin, Anna Wolf, Clemens Bauder, Monika Perner, Belinda Meinhart, Katharina Doblinger, Miriam Brandstetter, Patricia Porsch
   
arbeiten 
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